Kennlerntermin mit der Bildungs-, Jugend- und Sportministerin Britta Ernst

Das Mädchenpolitische Netzwerk hat sich Ministerin Ernst am Freitag, den 25.05.2018 vorgestellt und ein Forderungspapier übergeben. Das Treffen wurde von uns als sehr konstruktiv wahrgenommen und wir hoffen auf eine positive Zusammenarbeit. Die besprochen Themen können der Tischvorlage entnommen werden, die Forderungen des Netzwerks sind hier zu finden.
Ebenfalls wichtig ist es, noch einmal den unbedingten Bedarf für Mädchenarbeit in Brandenburg festzuhalten, ein Plädoyer für regionale Mädchenarbeit ist hier zu finden.

Ein Schwerpunkt für Ministerin Ernst in Bezug auf geschlechtersensible Arbeit ist das Thema der Berufsorientierung und der Berufswahl von Jugendlichen. Die Perspektiven der Ministerin werden von den Mitgliedern des Netzwerkes geteilt, Berufsorientierung stellt seit ehedem einen der zentralen Arbeitsinhalte der Mädchentreffs des Landes dar. Für eine weitere Vertiefung vermeintlich “geschlechtsuntypischer” Berufswahl steht das Netzwerk dem MBJS gerne mit Rat und Tat zur Seite und beteiligt sich an der Entwicklung von Projektideen. Ein erster Schritt ist hier mit Sicherheit die Wiedereinführung eines Girls´ und Boys´Day.
Um jedoch gesamtgesellschaftlich einen Wandel zu erreichen, kann es nicht bei einem Tag im Jahr zur Berufsorientierung bleiben, vielmehr müssen geschlechtersensible Ansätze in allen pädagogischen Feldern Einzug erhalten, damit sich Stereotype in den Köpfen der Kinder nicht manifestieren können und die Entscheidung Bürokauffrau oder KFZ-Mechantroniker zu werden nicht wie unausweichlich und alternativlos erscheinen.