Geschlechterreflektierte Arbeit als Thema auf dem Brandenburger Kongress "Grenzenlose Jugend"

Die KuKMA, in enger Kooperation mit Akteurinnen des Mädchenpolitischen Netzwerks, setzt Akzente zur Gleichstellungspolitik und geschlechterreflektierten Arbeit mit jungen Menschen: In verschiedenen Workshops auf dem Brandenburger Kongress “Grenzenlose Jugend” am 9. und 10. November 2017. Es werden mit den Workshops Impulse gesetzt sowie Erfahrungsaustausch und Diskussionen angeregt.

Schon jetzt kann man sich für diverse Workshops anmelden. Die KuKMA empfiehlt für alle, die sich für geschlechtergerechtes Arbeiten interessieren, folgende Angebote:

09.11.2017
Bei uns sind alle gleich!” – Was machen wir mit den “Anderen”? Anregungen zu differenzierten Betrachtungen
15:15 – 16:45
Mit: Tanja Berger, HochDrei – Bilden und Begegnen in Brandenburg e. V., Janke Rehse, MädchenZukunftsWerkstatt Teltow, Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.

Jungen, die im Offenen Treff einen Tanzkurs organisieren wollen? Mädchen, die gerne in den Offenen Treff kommen? Ein Mädchentag, Mädchenraum…? Jungen, die sich gegenseitig Sexismus verbieten? Ein Team, das darauf achtet, geschlechterreflektierte Arbeit mit Mädchen und Jungen konzeptionell zu verankern und weiterzuentwickeln? Die Leitlinien zur geschlechtergerechten Jugendarbeit (…)“ als Arbeitsgrundlage? Undenkbar in der offenen Arbeit, schon ganz lange Wirklichkeit oder in Entwicklung? In diesem Workshop wollen wir Inhalte geschlechterreflektierter Arbeit an Alltagsbeispielen „testen“, Methoden kennenlernen und darüber diskutieren, welche Chancen und Herausforderungen sich ergeben können.

10.11.2017
Mädchen ans Steuer!
10:30 – 12:00
Mit: Vera Spatz, Mädchentreff Zimtzicken Potsdam, Magdalena Reichhardt, Politologin und Mädchen/jungen Frauen aus Projekten

Durch Eigenermächtigung gewinnen Mädchen Selbstvertrauen und wachsen über sich hinaus. In dem Workshop geht es um interkulturelle Mädchenarbeit, Erlebnispädagogik mit Mädchen, Methoden der Partizipation und ihrer Wirkung für die Beteiligten. Dazu sind auch Mädchen und junge Frauen selber eingeladen. Sie beantworten Fragen und machen die Wirkung von Jugendarbeit im interkulturellen Dialog erfahrbar.

10.11.2017
Lovestories – Storytelling als Methode der sexual- und geschlechterpädagogischen Bildung mit Jugendlichen
09:00 – 11:30
Mit: Franziska Bauer, Storytelling in Art and Education (UdK), Dörte Richter, Sexualpädaogin, pro familia Brandenburg

Der Workshop beinhaltet sowohl erzählpädagogische als auch sexualpädagogische Methoden. Es werden einzelne Methoden erprobt und diskutiert. Der Workshop soll das Storytelling als Methode vorstellen und aufzeigen, inwiefern das freie Erzählen als Methode einen Mehrwert für die geschlechtergerechte Jugendarbeit bringen kann. Anhand von einem interdisziplinären Projekt werden dann Methoden aus der Erzählpädagogik und der Sexualpädagogik miteinander verknüpft, um anschaulich zu machen, wie diese Arbeit in der Praxis aussehen kann. Mit Hilfe der Erzählpädagogik werden neue emotionale und kreative Lern- und Freiräume geschaffen, die die Befragung von Geschlechter- und Beziehungsbildern ebenso ermöglichen wie die Reflexion der eigenen Familien-, Bedürfnis- und Glücksvorstellungen.

KuKMA / Mädchenpolitisches Netzwerk
Schulstr. 9
14482 Potsdam
Tel: 0331 5813 241
Mail: maedchenarbeit-brb@kukma.de